Wir verwenden Cookies auf unserer Website.
Einige davon sind für das Funktionieren der Website notwendig, über andere können Sie entscheiden.
Deadline 28. Februar 2026
Im Rahmen des Projekts Theatre for Dialogue bieten wir in Ihrer Kommune einen mehrstufigen Dialog- bzw. Beteiligungsprozess an. Wir bringen die Menschen in Ihrer Stadt in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch und moderieren mit kreativen Methoden den Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Die Auseinandersetzung mit Konflikten und Veränderungsprozessen wird über theaterbasierte Methoden in einer ungewohnten und spielerischen Art und Weise neu erlebbar. Ausprobieren ist ausdrücklich erlaubt. Aber Achtung! Es darf auch mal gelacht werden. Spannungen halten wir aus. Das heißt konkret: Wir bringen Konflikte und Themen, die Ihre Stadtgesellschaft bewegen, auf die Bühne. Bei unseren öffentlichen Veranstaltungen spielen Schauspielende verschiedene Szenen, wie sie in Ihrer Kommune oder Ihrem Stadtteil passieren könnten bzw. bereits passiert sind. Die Zuschauenden werden eingeladen in das Geschehen auf der Bühne einzugreifen und es zu verändern. Die Moderation leitet durch die Veranstaltung. Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es, um die Situation zu verändern? Wer könnte sich anders verhalten und warum? Welche Perspektiven sind sichtbar, wessen Perspektiven sind unsichtbar geblieben? Es kann gelingen Antworten auf diese Fragen innerhalb der Interventionen zu finden. Aber das wichtigste ist: Es muss nicht gelingen. Konflikte lassen sich häufig nicht kurzfristig verändern, aber wir können darüber nachdenken, was es dafür bräuchte!
Im Jahr 2021 kamen der Leipziger Verein Stadt.Raum.Gestalten e.V. und Forumtheater Leipzig e.V. erstmals zusammen und konzipierten das Format der Quartiersbühne. Die involvierten Personen bringen vielfältige Perspektiven und Erfahrungen aus Stadt- und Quartiersentwicklung, Konfliktforschung, Mediation und systemischer Beratung bis hin zu Dramatherapie und Theaterwissenschaften zusammen. Wir setzten in der Vergangenheit verschiedene Projekte um, u.a. zu gesellschaftlicher Teilhabe und Polarisierung oder sozial-ökologischen Konflikten auf Quartiersebene.
Als Quartiersbühne treten wir allparteilich auf. Wir vertreten während des Prozesses keine politischen Interessen oder Gruppen und treten im Interesse demokratischer Auseinandersetzung mit pluralen Perspektiven und Meinungen auf.
Unser Angebot richtet sich an Städte und Kommunen, sowie an zivilgesellschaftliche Akteure aus dem Bereich Gemeinwesen-, Jugend- und Seniorenarbeit, aber auch Heimatvereine oder Vereine mit Stadtteil- oder Quartiersbezug. Wenn Sie unsicher sind, ob unser Angebot für Sie passend sein könnte, treten Sie einfach mit uns in Kontakt! Sie arbeiten in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen? Dann melden Sie sich bei uns!
Unser gemeinsamer Prozess startet im Frühjahr 2026 mit Vorgesprächen und wir entwickeln gemeinsam eine Idee für die Ausrichtung und die nächsten Schritte. Die verschiedenen Formate und Veranstaltungen finden dann im Laufe des Jahres 2026 statt.
Da wir als Innovationsprojekt im Bundesprogramm Demokratie leben! finanziert werden, entstehen keine finanziellen Kosten für Ihre Stadt oder ihren Stadtteil.
Füllen Sie einfach unverbindlich unser Kontaktformular aus oder melden Sie sich bei Fragen unter info@stadt-raum-gestalten.de oder bei Maria Budnik (0177 6226016) sowie Marie-Luise Baldin (0160 3008404).