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Der Podcast über große Konflikte und große Emotionen
In Zündstoff gehen wir Fragen nach, die uns alle etwas angehen: Wie können wir als Gesellschaft bei Konflikten miteinander ins Gespräch kommen? Und wie schaffen wir Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven nicht nur nebeneinanderstehen, sondern miteinander verhandelt werden können?
Wir – ein Team aus Stadtforscher*innen und Theaterschaffenden – arbeiten im Projekt „Theatre for Dialogue“ mit Forumtheater, um Gespräche über gesellschaftliche Konflikte anzustoßen. In jeder Folge sprechen wir mit Expertinnen und Experten über ihre Erfahrungen mit dem „Theater der Unterdrückten“ nach Augusto Boal. Mit ihnen diskutieren wir: Wann ist ihnen gesellschaftlicher Dialog mithilfe des Theaters gelungen? Wo ist er gescheitert? Und was können wir daraus für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen mitnehmen?
Wir finden es heraus. Für euch! Aber ganz ehrlich: auch für uns!
Denn wir wollen auch lernen, wo unsere blinden Flecken sind, wenn es darum geht, als Gesellschaft besser miteinander im Gespräch zu sein.
Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.
Prof. Dr. Hannah Reich ist Autorin des Buches “Frieden stiften durch Theater”. Sie nutzt interaktive Theaterformen zur Friedensbildung und hat eine Professur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg.
Wir sprechen mit ihr über die Nutzung von Forumtheater im Studium der Sozialen Arbeit und in anderen kulturellen Kontexten – und darüber, was wir vom Körper lernen und in unser Zusammenleben übertragen können.
Ihr Buch “Frieden stiften durch Theater” findet man hier:
https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-1910-2/frieden-stiften-durch-theater
Harald Hahn ist Kulturschaffender aus Berlin, der mit seinem Theaterstück „Monolog mit meinem »asozialen« Großvater – Ein Häftling in Buchenwald“ bundesweit auf Tour ist. Er ist Herausgeber der Berliner Schriften zum Theater der Unterdrückten und ist mit dem diesem Ansatz auch als Supervisor tätig.
Wir sprechen mit ihm übers Kieztheater und Legislativtheater, aber auch über die politische Wirkung von Theater und die Notwendigkeit des Klinkenputzens.
Sein Buch “Berliner Schriften zum Theater der Unterdrückten” findet man hier:
https://www.ibidem.eu/Reihen/Kultur/Berliner-Schriften-zum-Theater-der-Unterdrueckten/
Infos zum Projekt “Ost-West-Dialoge: vom Monolog zur gemeinsamen Bühne":
https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/V7RIV/ost-west-dialoge?cHash=9b3b385687b5768a4178d45a8d2ac3e6
Infos zum Stück “Monolog mit meinem asozialen Großvater”:
http://asozialer-grossvater.de/
Das Legislative Theater Berlin:
https://www.legislatives-theater.de/
Armin Staffler ist Theaterpädagoge und Politikwissenschaftler, Gründungsmitglied von „spectACT - Verein für politisches und soziales Theater“ und Übersetzer von David Diamonds "Theatre for Living". Er macht aktuell kein "Theater der Unterdrückten" (mehr), bewegt sich jedoch in der Tradition Augusto Boals.
Armin lebt auf dem Land bei Innsbruck und sagt: “Theater ist gesellschafts- und sozialpolitische Arbeit.”
Wir reden über die Arbeit mit Themen, die komplex, aber nicht kompliziert sind. Die (zu strenge) Abgrenzung des Theatre for Living vom Theater der Unterdrückten. Und wie auf der Bühne die Frage entstand, wie Zeit haben gesetzlich verankert werden kann.
Weitere Infos zu Armin Staffler:
spectACT, Verein für politisches und soziales Theater
Theatre for Living
Das Buch "Theater zum Leben"